Gemeinde Altbach

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Neues aus dem Rathaus

Aus der Arbeit des Gemeinderats: Der Gemeinderat beriet und beschloss am 07.03.2017

Archäologische Grabungen im künftigen Neubaugebiet Losburg notwendig
Im Vorfeld zur Erschließung des Baugebietes Losburg wurde das gesamte Erschließungsgebiet inklusive der Erschließungsstraßen großräumig auf archäologische Funde hin untersucht. In einer Sondierungsgrabung wurden Grabungsschlitze für den Prospektionsbericht hergestellt, die einen Überblick über mögliche archäologische Funde herstellen. Vor allem im nördlichen Bereich des Baugebietes wurden Überreste aus der Bronzezeit gefunden, die jetzt durch eine Rettungsgrabung gesichert und dokumentiert werden sollen. Für diese Rettungsgrabung wurden Preisanfragen an 5 Grabungsfirmen gestellt. Die Fa. ArchäoBW aus Gerlingen hat mit einer Angebotssumme in Höhe von 374.692,92 € das preisgünstigste Angebot abgeben. Beginn der Rettungsgrabung ist voraussichtlich Anfang April. Die Rettungsgrabung wird so organisiert, dass die Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet, die voraussichtlich im Juli 2017 beginnen, nicht behindert werden.
Das Landesamt für Denkmalschutz hat zugesichert, sämtliche Kosten die 350.000,00 € brutto übersteigen zu übernehmen. Die Kosten von 350.000 € sind zunächst von der Gemeinde zu tragen, werden dann aber auf die Grundstückseigentümer der neuen Baugrundstücke mit max. 13,27 €/m² umgelegt. Entsprechende Kostenerstattungsvereinbarungen werden z.Zt. abgeschlossen. Der Gemeinderat vergab die Arbeiten zur archäologischen Rettungsgrabung an die Fa. ArchäoBW zum Angebotspreis von 374.692,92 €. Die Vergabe erfolgt erst nach Abschluss aller Kostenerstattungsvereinbarungen.
 
Vorstellung der Handlungsempfehlungen des Gemeindeentwicklungskonzeptes
In seiner Sitzung vom 21.10.2014 hat der Gemeinderat beschlossen, im Zuge der Erstellung eines gebietsbezogenen Ortsentwicklungskonzeptes für das neue Sanierungsgebiet ein Gemeindeent-wicklungskonzept aufzustellen. Gleichzeitig wurde die STEG, Stuttgart als Dienstleister beauftragt, dieses Gemeindeentwicklungskonzept zusammen mit der Gemeinde zu erstellen.
Zum Prozess der Erstellung des Gemeindeentwicklungskonzeptes gehörten eine Gemeinderatsklausur sowie eine Einwohnerversammlung. Die in der Klausurtagung erarbeiteten Handlungsfelder sowie Anregungen der Bürger im Rahmen der Einwohnerversammlung wurden nun von der STEG zusammengestellt und Ziele für die Handlungsfelder
-          Siedlungsentwicklung,
-          Gewerbeflächen und Arbeiten,
-          Verkehr und innerörtliche Wegebeziehungen,
-          Kommunale und soziale Infrastruktur
-          Versorgungs- und Einkaufsmöglichkeiten
-          Öffentlicher Raum
-          Umwelt, Energie und Ökologie
-          Image und Identität erarbeitet.
Als informelles Planungsinstrument beinhaltet das Gemeindeentwicklungskonzept kurz-, mittel- und langfristige Handlungsansätze der Gemeinde und kann jederzeit ergänzt und fortgeschrieben werden.
Ein Schwerpunkt der zukünftigen Gemeindeentwicklung ist die Aufwertung und
Weiterentwicklung von Altbach. Die Bemühungen liegen insbesondere darauf, dass die Gemeinde Altbach eine attraktive Wohn- und Arbeitsgemeinde in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Zentren Esslingen und Stuttgart bleiben soll, die sich durch attraktive Angebote für alle Generationen, Zielgruppen und damit unterschiedlichste Wohnbedürfnisse auszeichnet. Durch gezielte Ansiedlung von Betrieben und Ausbau der Wirtschaftsförderung soll der Arbeitsplatzstandort Altbach erhalten und gestärkt werden. Weiterhin ist die gute Verkehrsanbindung zu erhalten und zu stärken. Die Gemeinde soll für ihre Bürger ein vielfältiges Angebot an Infrastruktureinrichtungen und Dienstleistungen vorhalten und ein ausreichendes Nahversorgungsangebot bieten.    
Das Gemeindeentwicklungskonzept ist als dynamisches Handlungskonzept zu verstehen, das fortlaufend unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger angepasst und fortgeschrieben werden soll.
Die vorgeschlagenen Ziele, Projekte und Maßnahmen wurden dem Gemeinderat in der Sitzung durch die STEG präsentiert. Der Gemeinderat stimmte dem Gemeindeentwicklungskonzept zu und beauftragte die STEG auf dieser Grundlage den Gemeindeentwicklungsplan zu erstellen.
 
Keine Veränderung der Abwassergebühren
Die Kalkulation der Abwassergebühren hat ergeben, dass die mit der Neufassung der Abwassersatzung zum 01.01.2016 eingeführten Abwassergebühren für das Schmutzwasser je cbm i.H.v. 0,72 € und für das Niederschlagswaser i.H.v. 0,34 € je qm beibehalten werden können. Bei der Ermittlung des gebührenfähigen Deckungsbedarf wurde beim Schmutzwasser ein Ausgleich der Überdeckung aus Vorjahren i.H.v. 188.165 € vorgenommen, so dass der gebührenfähige Deckungsbedarf bei 280.000 cbm nur noch 203.489 € beträgt. Beim Niederschlagswasser wurde ein Ausgleich der Überdeckung i.H.v. 5.776 € bei ei­ner Entwässerungsfläche von 485.477 qm vorgenommen, so dass 166.458 € als gebüh­renfähige Deckungsbedarf zu verteilen waren.
Der Gemeinderat nahm zur Kenntnis, dass zum 01.01.2017 keine Veränderung der Gebührensätze  vorgenommen wird.
 

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